Geschichte des MRA

Unter dem Namen Magischer Ring Austria (MRA) wurde am 16. Oktober 1982 in Salzburg der Dachverband der Österreichischen Zauberklubs gegründet. Deren 14 anwesende Vertreter wählten Peter Heinz Kersten zum ersten MRA-Präsidenten. Der MRA bildet die Dachorganisation für derzeit ca. 400 Aktivmitglieder, die sich in 18 Zaubervereinigungen über ganz Österreich und 1 in Maribor verteilen. Der Grundstein für zahlreiche positive Aktivitäten, die in den folgenden Jahren durchgeführt wurden, war somit gelegt. Nach Peter Heinz Kersten folgten als Präsidenten die Herren Mag. Kurt Baldrian, Gerwald Lehotzky, Johann Kellner, Dr. Rudolf Heuer und seit November 2016 Jürgen Peter.

Die Mitglieder, Männer und Frauen, gehören allen Berufsgruppen an, über einige Generationen, quer durch alle sozialen Schichten, vom 16-jährigen Schüler bis zum pensionierten Beamten, vom Handwerker über die kaufmännische Angestellte bis hin zum Hochschulabsolventen. Zum Teil sind es berühmte Berufs- oder Hobbyzauberer. Eines aber haben alle gemeinsam: Sie wollen durch ihre Kunst die Mitmenschen erfreuen, unterhalten und in Staunen versetzen. Seit 2017 lautet unser neuer Slogan daher kurz und bündig…

Wir zaubern.

Unter seiner Schirmherrschaft werden regelmäßig Fachkongresse abgehalten, anlässlich derer sich 200 bis 500 Zauberkünstler treffen. Diese Kongresse fanden bis 2006 jährlich, danach jedes zweite Jahr statt. Wichtigster Programmpunkt dieser Treffen sind die Österreichischen Meisterschaften der Zauberkunst, bei denen für besondere Leistungen der Titel eines „Grand Prix“ Siegers vergeben werden kann, das ist die höchste nationale Auszeichnung der Österreichischen Magierschaft.

Grand Prix Sieger des Magischen Ring Austria

Austragungsjahr Austragungsort Name des „Grand Prix“ Siegers
2014 Götzis Martin Kosch (Ö)
2012 Baden bei Wien Nikolaus Sedlak (Tricky Niki,Ö)
2010 Zell am See Paul Sommersguter (Ö)
2008 St. Pölten Beat Felder-Meyer, (CH)
2006 Graz Pilou (F)
2005 Eisenstadt Nikolaus Sedlak (Tricky Niki,Ö)
2004 Mayrhofen Martin Eisele (D)
2003 Villach nicht vergeben
2002 Baden bei Wien Philipp Tawfik (Ö)
2001 Bregenz Wolfgang Moser (Ö)
2000 Steyr nicht vergeben
1999 Eisenstadt nicht vergeben
1998 Zürich nicht vergeben
1997 Steyr Ludwig Gantner (Mecki, Ö)
1996 Mayrhofen nicht vergeben
1995 Salburg Johann Kellner (Kelli, Ö)
1994 Wien Robert Stacher (Ö)
1993 Eisenstadt Woedy Woet (NL)
1992 Linz nicht vergeben
1991 Baden bei Wien David (H)
1990 Graz Gerhard Swoboda (Ö)
1989 Bregenz Gerhard Scharnböck (Gerry, Ö)